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Interview mit Dr. Frank Burlein
Das Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG (DSK) verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Begleitung von Stadtentwicklungsprozessen. Im Interview spricht er über die Vorteile von Wettbewerbsverfahren sowie über Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung online.

Ein häufig gebrauchtes Argument bei Wettbewerbsverfahren ist, dass diese zu viel Zeit und Geld kosten. Wie sehen Sie das aus ihrer 20 jährigen Erfahrungen in der Begleitung von Stadtentwicklungsprozessen? Das Argument ist schlichtweg falsch. Was wir jetzt planen und realisieren, wird über Generationen unsere Umwelt prägen…weiterlesen

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Interview mit Simone Hold
Die Referetsleiterin Städtebau, Städtebau- und Schulbauförderung im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr beantwortet Fragen rund um das Thema städtebaulicher Wettbewerb.

Halten Sie städtebauliche Ideenwettbewerbe für ein zukunftsorientiertes Instrument der Stadtentwicklung?
Unbedingt. Gerade unter dem Aspekt der sich verknappenden Budgets in der Städtebauförderung sollten wir anstreben, durch geeignete Verfahren die bestmögliche Lösung zu finden, die dann als gebaute Realität auch dauerhaft Bestand hat. Im Sinne einer effizienten Mittelverwendung ist dies notwendig – aber auch aus der städtebaulichen Sicht begrüßenswertweiterlesen

 

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Interview mit Volker Hädrich

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Thüringen spricht aus Sicht der Deutschen Bahn über die Neugestaltung des Bahnhofareals in Bad Salzungen , der man sich über ein Wettbewerbsverfahren annähert. Er erklärt, welche Erwartungen an das Projekt gestellt werden. Auch die webbasierte Bürgerbeteiligung, die in Bad Salzungen angeboten und genutzt wird, ist Thema im Interview.

Nicht umsonst werden Bahnhöfe oft als das „Tor zur Stadt“ bezeichnet. Mit dem ausgelobten städtebaulichen Ideenwettbewerb will Bad Salzungen dieser Verbindungsfunktion in besonderer Weise entsprechen. Wie bewertet die Deutsche Bahn das gewählte Vorgehen, sich über ein Wettbewerbsverfahren der baulichen Gesamtlösung zu nähern?
Wir als DB haben von Beginn an eine ganzheitliche Lösung für den Bahnhof Bad Salzungen  – einschließlich seines Umfeldes –  ins Gespräch gebracht. Vor allem deshalb, weil wir wissen,…weiterlesen

Interview mit Wolfgang Grünbeck

Der Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Kur- und Kreisstadt Bad Salzungen thematisiert im Interview die Einbindung von Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten im Ideenwettbewerb.

Was erwarten Sie aus Sicht eines Bad Salzunger Bürgers mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten von der Neugestaltung des Bahnhofes und seines Umfeldes?
Aus Sicht des Behindertenbeauftragten unserer Kur- und Kreisstadt Barrierefreiheit erwarte ich grundsätzlich bei der Neugestaltung des Bahnhofsareals, einschließlich des bestehenden Gebäudebestandes und der neu zu errichtender Gebäude, die strikte Einhaltung der DIN 18040 / Teil 1 und 3 und weiterer ( Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude )…weiterlesen.